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Das Nähen von Patchworkmustern

Die zugeschnittenen Teile in der geplanten Anordnung

Die Reihenfolge

Wenn man die zugeschnittenen Teile zum Muster zusammenlegt, ist meißtens offensichtlich, in welcher Reihenfolge man sie zusammennähen sollte. Außer der Tatsache, daß man immer versucht, gerade Nähte zu machen, gibt es zwei Richtlinien:

Von Klein nach Groß

Zuerst werden kleine Teile zusammengenäht, so daß sie etwas größere Einheiten bilden (z.B. ein Quadrat). Diese werden dann zu größeren Einheiten zusammengenäht, und so weiter.

zuerst werden die kleinen Quadrate gefertigt

Reihenweise

Besteht ein Block aus mehreren Reihen (z.B. 3), werden zuerst die Reihen fertiggestellt und zuletzt die Reihen zusammengenäht.

Die Reihen sind schon genäht

Nähen von Hand

Die Teile werden exakt aufeinandergelegt, so daß die Eckpunktmarkierungen aufeinandertreffen. Mit Stecknadeln fixieren.

Nähen mit der Maschine

Normale Nähfüßchen sind 1,5 cm breit. Beim Patchworknähen wird der Stoff so in die Maschine gelegt, daß er bündig mit der rechten Kante des Nähfüßchens abschließt. Die Nahtzugabe beträgt dann automatisch 0,75 cm - wie beim Zuschneiden.

Auch mit der Maschiene wird möglichst nicht in die Nahtzugabe genäht.

Und wann wird gebügelt?

Beim Bügeln verzieht sich gerne mal der Stoff. Deshalb wartet man damit so lange wie möglich. Zwischen den einzelnen Schritten faltet man den Stoff nur mit dem Daumennagel, wie man es mit Papier macht.

Die Nahtzugabe wird auf eine Seite gelegt, gewöhnlich auf die des dunkleren Stoffs. Man kann aber auch "den Stoff entscheiden" lassen, indem man nachsieht, in welche Richtung die Nahtzugaben liegen "wollen".

Wenn man den fertigen Block schließlich bügelt, nicht einfach wild drüberfahren, sondern sanft "pressen". Das Bügeleisen einige Sekunden an einer Stelle lassen, dann abheben und daneben auflegen. So wird der Stoff am wenigsten verzogen.

fertiger Block

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